DR. SERAN GÖÇER KLINIK

Ernährungsprogramme

Das Gewicht zu halten ist wichtiger als abzunehmen… 

Viele Menschen, die erfolgreich abgenommen und durch unterstützende Methoden
ihre Problemzonen reduziert haben, 
können ein Gewichtsstabilisierungsprogramm nicht konsequent umsetzen.
Einer Studie aus den USA zufolge nehmen 98 % der übergewichtigen Patienten
innerhalb von einem Jahr nach dem Gewichtsverlust 
ihre verlorenen Kilos wieder zu.

Wann sollten wir Diätprogramme durchführen?

Die Antwort darauf lautet:
Im Winter sollte abgenommen und im Frühling das Gewicht gehalten werden.
Der wichtigste Aspekt in diesem Programm ist eine ausgewogene Ernährungsroutine.
Wir alle wünschen uns, rechtzeitig vor dem Sommer abzunehmen –
denn Schlanksein ist längst ein Teil der Vorbereitung auf die warme Jahreszeit geworden.
Allerdings wird der Sommer oft als eine Zeit betrachtet,
in der man mehr isst und genießt,
was das Gewichtshalten erschwert.  

Abnehmprogramme sollten nicht allein,
sondern immer in Kombination mit einem Gewichtsstabilisierungsprogramm durchgeführt werden.
Zum Beispiel: 
Wenn eine Person 5 Kilogramm abnehmen möchte
und dieser Prozess – je nach Alter und Geschlecht – etwa 1,5 bis 2 Monate dauert,
sollte das gesamte Programm mindestens 5 Monate umfassen.
Nur so kann die Person nicht nur abnehmen,
sondern das erreichte Gewicht auch langfristig halten.
Gleichzeitig gewöhnt sich der Körper in dieser Zeit
an das neue, ausgewogene Ernährungsverhalten.

Was sind die häufigsten Diätfehler?

Egal, wie viel Gewicht man verliert –
wenn man seine Ernährungsgewohnheiten nicht beibehält
und das Körpergewicht nicht stabil hält,
ist eine Gewichtszunahme unvermeidlich.
Kurz gesagt:
Das Halten des Gewichts ist wichtiger als das Abnehmen selbst.
Wenn nach einem erfolgreichen Gewichtsverlust erneut Gewichtszunahme eintritt,
wird das Abnehmen beim nächsten Mal deutlich schwieriger.
Der Grund dafür ist, dass der Stoffwechsel nach wiederholtem Gewichtsverlust
langsamer arbeitet.
Man kann ein Gewichtsstabilisierungsprogramm durchführen,
ohne zu hungern oder Mahlzeiten auszulassen.
Ein häufiger Fehler bei Diäten ist es,
das Abendessen zu streichen, Mahlzeiten zu überspringen
oder an manchen Tagen gar nichts zu essen.
Diese Gewohnheiten führen zu einer Störung des Insulinspiegels
und des gesamten Stoffwechsels –
und sind oft die Ursache für Heißhunger auf Süßes.

Wenn Personen mit lokalen Fettansammlungen
nur durch Diätprogramme und nicht mit unterstützenden Behandlungen abnehmen,
bedeutet das, dass in den Problemzonen weniger Fett abgebaut wird.
Kommt es anschließend zu einer Gewichtszunahme,
lagert sich das Fett bevorzugt wieder in diesen Problemzonen an.
Der Grund dafür ist die geringere Durchblutung in diesen Bereichen.
Das Fazit:
Häufige Diäten führen langfristig dazu,
dass sich Problemzonen sogar vergrößern.
Zum Beispiel kann jemand, der mehrmals 5 Kilogramm verliert und wieder zunimmt,
am Ende zwar dasselbe Körpergewicht,
aber größere Hüften oder einen ausgeprägteren Bauch haben.

Schauen wir uns die Beispielliste zur Gewichtserhaltung an: 2 Gläser Wasser am Morgen auf nüchternen Magen

Frühstück: Schwarzer Tee, Lindenblütentee oder Kaffee, ein Glas Magermilch, wenn Sie möchten.
30 Gramm Käse (so groß wie eine Streichholzschachtel) oder ein Ei

Zwischen Frühstück und Mittagessen: 4–5 Gläser Flüssigkeit

Zuerst Suppe
Gemüse und Salat in beliebiger Menge
Eine Option aus der Protein-Gruppe:
(150 g mageres Fleisch oder Fisch, ein Omelett aus drei Eiweiß und einem Eigelb,
oder 200–300 g Milch bzw. Joghurt)
Eine Scheibe Vollkornbrot

16.00–17.00 Uhr:
Drei Vollkornkekse oder ein Stück Obst

Zuerst Suppe
Gemüse und Salat in beliebiger Menge
Eine Option aus der Protein-Gruppe:
(150 g mageres Fleisch oder Fisch, ein Omelett aus drei Eiweiß und einem Eigelb,
oder 200–300 g Milch bzw. Joghurt)
Eine Scheibe Vollkornbrot

Abends / Spät am Abend:
Ein Stück Obst

Positive Schönheit“ jetzt im Handel!